WSOP Main Event: Die finalen “November Nine” stehen fest

WSOP Main Event
Die World Series of Poker ist zu Ende – fast! Die neun Finalisten sind gefunden und müssen nun eine “Zwangspause” einlegen. Auch wenn leider alle deutschsprachigen Spieler vor dem Finaltisch ausgeschieden sind, ist die Zusammensetzung der “November Nine” trotzdem sehr spannend. Seit Jahren hörte man immer wieder, dass nur noch junge Leute den Marathon des WSOP Main Events überstehen bzw. gewinnen können. Und tatsächlich sind die Sieger jedes Jahr immer jünger geworden. Doch dieses Jahr könnte alles anders werden, denn mit dem 72-jährigen belgischen Pokerveteranen Pierre Neuville und dem 61-jährigen Amerikaner Neil Blumenfield haben es diesmal zwei sehr erfahrene Spieler an den Final Table geschafft.

Die Bezeichnung des Finaltisches rührt daher, dass dieser erst im November beginnen wird, wobei die große Pause in der Poker Szene nicht ganz unumstritten ist. Bis dahin haben die Spieler jedenfalls ein paar Monate Zeit, sich in Ruhe auf den Kampf um die Millionen vorzubereiten, Medientermine wahrzunehmen, Sponsoren zu gewinnen und mit Top Coaches zu trainieren. Klarer Chip Leader ist Joseph McKeehen mit 63 Millionen Jetons, der damit doppelt so viele wie der Zweite im Count hat.  Am Final Table sitzen außerdem noch Zvi Stern, Max Steinberg, Thomas Cannuli, Joshua Beckley, Patrick Chan und Frederick Butteroni. Die letzten beiden sind die Underdogs des Finales – aber man kann im Poker nie wissen!

Prominentester Spieler, der nur knapp den Final Table verpasste, war der beliebte Poker Pro Daniel Negreanu (11. Platz). Um ihn gab es einen großen Hype, der mit Sicherheit riesig gewesen wäre, hätte der mehrfache Spieler des Jahres den Finaltisch geschafft.

Aber auch so war dies schon eine grandiose Leistung in dem großen Feld mit über 6000 Spielern. Negreanu warf zwischendurch einen anderen berühmten Profi aus dem prestigeträchtigen Tunier: Phil Hellmuth. Dieser kann sich immerhin mit dem Gewinn seines 14. Bracelets während der diesjährigen Turnierserie trösten. Hellmuth hat damit seine unglaubliche Rekordzahl an Armbändern noch weiter ausgebaut und dürfte von Doyle Brunson, Phil Ivey & Co. kaum noch einzuholen sein, die ohnehin aus unterschiedlichen Gründen immer weniger Turniere spielen. Bubble Boy wurde übrigens mit viel Pech der Deutsche Jonas Lauck und Superstar Phi Ivey flog bereits an Tag 2 raus.

Im Vorfeld des Main Events gab es ebenfalls jede Menge Bracelets und Preisgelder zu gewinnen. Das etwas ungewöhnliche Online Bracelet – nur das Finale war live –  gewann Anthony Spinella. Bemerkenswert war auch, dass der Main Event 2010 Sieger Jonathan Duhamel das extrem teure $111.111 „One Drop“ Turnier gewann. Mit Carol Fuchs gewann eine Frau das offene Dealers Choice Turnier und Online Dominator Shaun Deeb gewann im Pot-Limit Holdem endlich sein erstes Armband. Ein Kuriosum gibt es auch zu vermelden: Christian Pham meldet sich irrtümlich bei exotischen 2-7 Draw an und gewann am Ende das Turnier. Auch zwei Deutsche waren in Las Vegas erfolgreich: Adrian Apmann gewann das „Extended Play“ Turnier und Paul Michaelis das $1.500 PLO Event – Glückwunsch!

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