Blackjack Spielregeln

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Der Ursprung des Blackjack kann nicht genau festgelegt werden, aber Spielehistoriker sind sich zumindest darin einig, dass das Spiel seines Ursprung im 17. Jahrhundert im französischen Karten „Vingt et Un‘“ (übersetzt: 21) fand. Bis auf einige Regeländerungen ist das heutige, moderne Black Jack-Spiel mit seinem Vorgänger identisch.

Blackjack Spielregeln: Der Alphaslot Kurs im Überblick:

Beim Black Jack spielen einer oder mehrere Spieler gegen das Casino (auch „Bank“ oder „Haus“ genannt). Ob online oder im echten Casino: Die Spieler sitzen an einem halbrunden Tisch von ihren Spielplätzen (Box). Dabei spielt an einem Multi-Player-Tisch jeder Spieler für sich, was auch bedeutet, dass alle Spielentscheidungen ausschließlich vom Box-Inhaber getroffen werden!

Was wird für Black Jack zum Spielen benötigt?

Für das Spiel werden üblicherweise sechs Kartendecks á 52 Karten (in Summe 312 Karten) verwendet. Je nach Casino gibt es Jetons (Chips) in verschiedenen Wertstufen. Üblich sind gestaffelte Einsätze von 1 bis 1000 Euro pro Partie.

Das Casino stellt die Karten (modernerweise durch eine Mischmaschine oder Algorithmus vorbereitet), den Kartenschlitten (der die nachfolgende Karte freigibt) und Jetons sowohl für das Spielen, wie auch die Auszahlung bereit. Die Kartenausgabe und der Kartenschlitten befinden sich rechts auf dem Tisch. Unmittelbar daneben ist der Platz (die Box) für den ersten Spieler. Maximal 7 Boxen befinden sich an einem Black Jack-Tisch und die Boxen können mit unterschiedlichen Einsätzen bespielt oder leergelassen werden.

In der Tischmitte befinden sich normalerweise immer folgende Aufschriften (dies trifft auch für seriöse Online Casinos zu):

  • „Black Jack Pays 3 to 2“
    (übersetzt: Black Jack zahlt 3 zu 2)
  • „Dealer must stand on 17 and must draw to 16“
    (übersetzt: Das Haus muss bei 17 stoppen und bis 16 ziehen)
  • „Insurance Pays 2 to 1“
    (übersetzt: Versicherung zahlt 2 zu 1)

Grob genommen sind dies bereits alle wesentlichen Regeln für das Spielen Black Jack. Diese werden im weiteren Verlauf des Kurses noch einmal im Detail erläutert.

Ziel des Spiels

Black Jack wird immer gegen das Casino gespielt, sodass das eigentliche Ziel darin besteht mit den eigenen Karten eine höhere Summe als das Haus zu erzielen – aber ohne dabei den Wert 21 zu überschreiten.

Bei einem geringeren Blatt als der „Black Jack“ (siehe weiter unten) gewinnt die höchste erlaubte Punktzahl (also maximal 21). Bei 22 und mehr Augen hat man sich überkauft und demzufolge verloren. Das gilt sowohl für die Spieler, wie auch die Bank.

Der mögliche Ausgang pro Box (!) ist demzufolge Gewinn (man schlägt das Haus, „überkauft“ sich aber nicht), Verlust (man überkauft sich oder verliert gegen das Haus) oder Gleichstand („Standoff“).

Wie spielt man Black Jack?

Zunächst gilt es die Wertigkeiten der Karten zu erkennen. Karten mit Ziffern, wie z.B. „3“ oder „9“ zählen entsprechend der aufgedruckten Zahl. Alle Bildkarten (Bube, Dame, König) zählen 10 Punkte und das Ass wird je nach Wahl mit entweder 1 oder 11 Punkten bewertet. Die Farben der Karten haben keine Bedeutung!

Nach dem Tätigen der Einsätze erhält jeder Spieler je 1 Karte sichtbar ausgelegt für seine Box. Danach erhält der Dealer (das Haus) die erste Karte ebenfalls sichtbar, bevor alle Spieler eine zweite Karte offen sichtbar erhalten.

Zunächst wird geprüft, ob ein Spieler einen „Black Jack“ erhalten hat. Dazu werden die Augen der Karten addiert. Die bestmögliche Augenzahl ist 21 und kann nur durch einen „Black Jack“ überboten werden. Ein „Black Jack“ ergibt sich aus einer Kombination eines „Ass + beliebige Bildkarte“. Dies ist die höchstmögliche Kombination, die dem Spiel auch seinen Namen gibt.

Alle Kombinationen, die keinen Black Jack ergeben (z.B. 4 + 10 = 14 oder König + 7 = 17) nehmen am weiteren Spielverlauf teil. Dafür hat der Spieler folgende Entscheidungsmöglichkeiten:

  • Karte ziehen
  • Reste (Stopp)
  • Doppeln
  • Splitten

Sobald ein Spieler mit seiner Hand auf eine Kombination größer als 21 Augen gelangt, hat er sofort verloren.

Hardhand versus Softhand

Soweit zu den Spielregeln, jetzt gehen wir etwas weiter und analysieren die Starthände. Der Profi unterteilt dabei diese in harte und weiche Hände. („Hardhand“ und „Softhand“) Diese Bezeichnungen ergeben sich aus der Möglichkeit ein Ass mit 1 oder 11 Punkten zu bewerten. Wenn die Rechnung nur einen möglichen Kartenwert ergeben kann, ohne dabei 21 Punkte zu überschreiten, dann sprechen wir von einer Hardhand. Wie gesagt, immer dann wenn nur ein Ass vorliegt. Bei zwei Assen bzw. mehrere Möglichkeiten einen Wert unter 21 Punkten bilden zu können, halten wir eine Softhand.

Ein Beispiel: Ein Ass und eine 7 ergeben 8/18 Punkte. Uns wurden also 8 bzw. 18 Punkte ausgegeben und das wäre eine Softhand. Wir können ohne zu zögern eine weitere Karte fordern, weil wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht überkaufen können. Wenn jetzt bspw. eine 6 folgt, dann ist der Spieler noch nicht „busted“, sondern er addiert die 6 zu den 8/18 Punkten. Da 24 Punkte zu viel wären, hält er nun 14 Punkte und kann sich entscheiden weitere Karten zu ziehen.

Beispiele für Hardhands:

3, 5, 8 = 16 Punkte

Ass, 5, 10 = 16 Punkte

Ass, Ass, 7, 3 = 12 Punkte

Beispiele für Softhands:

Ass, 3 = 4 oder 14 Punkte

Ass, 3, 4 = 8 oder 18 Punkte

Ass, Ass = 2 oder 12 Punkte

Ziehen und Bleiben

Nun liegen unsere ersten beiden Karten vor uns auf dem Tisch und wir haben unsere Einschätzung als Softhand oder Hardhand vorgenommen. Jetzt hat der Spieler zwei Möglichkeiten, entweder er zieht eine weitere Karte oder gibt sich mit seinem Handwert zufrieden. (Bleiben) Der Dealer fragt nun der Reihe nach alle Spieler, angefangen von der Box 1, welchen Zug sie wählen wollen. Wurden alle weiteren Karten gegeben, wiederholt er das Prinzip.

Das Ziehen wird auch „kaufen“ genannt, wodurch der Spieler versucht näher an die 21 Punkte heranzukommen. Das französische Wort „Reste“ dient dagegen als Hinweis an den Dealer, dass keine weitere Karte gewünscht wird. Das Klopfen auf den Tisch bedeutet ebenfalls den Wunsch nach einer weiteren Karte. Zu jedem Zeitpunkt an dem die Punktzahl den Wert 21 übersteigt, endet die Runde für diesen Spieler sofort, denn er ist raus. Sein Einsatz wird direkt von der Bank eingezogen.

Wenn alle Spieler mit ihren Aktionen zufrieden oder „busted“ sind, ist der Dealer an der Reihe und zieht für sich Karten. Für ihn gilt fast überall die feste Regel, dass er bis 17 Punkte ziehen muss! Danach stoppt er sofort. Selbst wenn er eine Softhand mit 7/17 hält, darf er keine weitere Karte aufdecken.

Doppeln

Bedingt durch spezielle Starthände werden dem Spieler beim Black Jack noch manchmal zusätzliche Optionen geboten. Das „Doppeln“ ist dann erlaubt, wenn die Starthand den Wert 9, 10 oder 11 annimmt. Der Einsatz wird verdoppelt, aber für ihn gibt es dann nur noch eine Karte. Es besteht die Hoffnung, angesichts der vielen 10er Karten im Deck, dass er eine hohe Zahl trifft und damit die Runde für sich bestimmt. Alle mit ihm am Tisch befindlichen Spieler müssen nicht zwangsweise mitdoppeln, dies entscheidet jeder für sich.

Splitten

Bilden die ersten beiden Karten ein Pärchen, so kann der Spieler die Option „Splitten“ wählen. Das bedeutet, die Karten werden geteilt und erhalten jeweils einen separaten Einsatz. Für diese Runde verfügt der Spieler nun über zwei getrennte Hände und entscheidet für beide weiter. Die Ausnahmeregel besteht bei zwei Assen (AA), denn wenn diese gesplittet werden gibt es jeweils noch eine Karte dazu. Kommt dann eine erhoffte 10er-Karte, so bedeutet dies nicht automatisch den Black Jack, sondern nur 21 Punkte. Mit diesen kann der Dealer dann noch theoretisch gleichziehen. Beim Splitten müssen die anderen Spieler nicht denselben Zug machen.

Das Splitten hat sich zwar gut etabliert, jedoch können die Spielregeln bei dieser Situation abweichen. Es dürfen nur zehnwertige Karten oder jene mit demselben Symbol (Bsp. „K“ für King) geteilt werden. Der Split eines 10er-Paares verschlechtert aber die Lage des Spielers, weshalb die Erlaubnis dazu im Ermessen der Spielregeln liegt. Bei einigen Varianten des Black Jacks  ist sogar das erneute Splitten erlaubt, wenn eine dritte Karte desselben Wertes bzw. Symbols ausgeteilt wird. Wird ein 10er-Paar geteilt und es folgt darauf ein Ass, so wird es entweder nur als 21 oder als Black Jack gewertet.

Mit einer weiteren 9, 10 oder 11 besteht oft die Option zum nachträglichen Verdoppeln. Die etwaige Versicherung gilt mal für beide Hände zusammen oder muss getrennt bezahlt werden. Durch die vielen möglichen Regelabweichungen beim Splitten, sollten die konkreten Bestimmungen vor Spielbeginn beim Dealer erfragt bzw. nachgelesen werden.

BlackJack

Die beste Kombination bei diesem Kartenspiel trägt ihren eigenen Namen. Ein Black Jack liegt nur dann vor, wenn ein Ass mit einer Karte der Wertigkeit 10 (K, Q, J oder 10) als Starthand ausgegeben wird. Der Black Jack liegt noch über dem Wert 21, falls es also zum Gleichstand nach Punkten kommen sollte, wird dieser bevorzugt. Außerdem ist dies die einzige Kombination die besser vergütet wird als alle anderen. Statt dem 2:1 gibt es hier 3:2. Beispiel: Wer 5€ wettet und ein Blackjack erhält, der bekommt statt der üblichen 10€ jetzt 12,50€ ausgezahlt. Diesen Vorteil hat jedoch nur der Spieler.

Es kann aber auch der äußerst unwahrscheinliche Fall bei Spieler und Bank eintreten, dass beide einen Black Jack erhalten. Dies muss bei beiden Parteien mit nur zwei Karten erfolgen, eben einem Ass und mit einer  als 10 wertigen.

Versicherung beim Blackjack

Zeigt der Dealer mit seiner ersten Karte ein Ass, so darf der Spieler eine Versicherung abschließen. Diese beträgt die Hälfte des ursprünglichen Einsatzes. Er sichert sich damit gegen einen möglichen Black Jack der Bank ab. Sollte dieser dann eintreffen, so gibt es 2:1 der Versicherung zurück, was somit den Verlust der eigentlichen Wette ausgleicht. Kommt es zu keinem Black Jack, so gilt die Versicherungswette als verloren und es wird ganz normal weiter gespielt.

Da es häufiger zu keinem Black Jack als eben diesen kommt, scheint die Versicherung eine nutzlose Option zu sein. Jedoch geht es in der Folge dessen normal weiter und die Chance auf einen Gewinn durch Doppeln oder Splitt übertreffen die potentielle Erwartung einer Auszahlung.

Zusatzwetten – Bet Behind

Abgesehen von diesen typischen Setzmöglichkeiten und Optionen, besteht manchmal die Chance für Zusatzwetten. Die auch als Extrawetten bekannten Regeln werden sehr unterschiedlich angeboten.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Version „Super Jack“. Hier darf der Spieler auf ein konkretes Ergebnis der Bank setzen. Ihm ist es dennoch erlaubt selbst an der Runde teilzunehmen, diese Zusatzwette wird getrennt abgerechnet und kann als zusätzliche Absicherung angesehen werden. Die möglichen Ausgänge sind Bust, Black Jack, Silver Jack und Gold Jack.

Gewinnen und Verlieren 

Ein vorzeitiges Ausscheiden in einer Runde ist für den Spieler durch das Überkaufen möglich, wenn er also mehr als 21 Punkte gedealt bekommen hat. Ansonsten wird am Ende der Runde verglichen, nachdem der Dealer für sich Karten gezogen hat, wer die meisten Punkte hält bzw. ob die Bank geschlagen wurde oder nicht. Bei einem Gleichstand mit der Bank wird der Einsatz zurückgegeben, bleibt für die nächste Runde liegen oder der Spieler erhöht diesen.

Abgerechnet wird immer Spieler gegen Bank und nicht zwischen den Teilnehmern. Die Einsätze werden samt Gewinn ausgezahlt oder eingezogen, je nach Ergebnis. Der Dealer nimmt alle Karten auf und setzt sie auf die Ablage bzw. gibt sie in die Mischmaschine. Das Spiel beginnt wieder von vorn mit dem Tätigen der Einsätze.

Drei Spielrunden Blackjack zum besseren Verständnis

Jetzt folgen drei Beispiele für eine Runde Blackjack, um die Spielregeln in der Praxis zu verstehen. Dabei werden jeweils die besten Bedingungen für den Spieler angenommen.

Beispiel 1:
Die Bank teilt die Karten aus, der Spieler bekommt zwei Siebener, der Dealer zeigt einen König. Gesetzt wurden 50 Euro. Das Ziehen wäre laut Basisstrategie zwar sinnvoller, aber der Spieler entscheidet sich für den Split. Somit werden die Siebener geteilt und es erfolgen weitere 50 Euro als Einsatz auf die zweite Hand. Hand Nr. 1 des Spielers erhält ein Ass und stoppt. Für Hand Nr. 2 gibt es zunächst eine 5 und dann eine 8. Der Dealer erhält eine 9 und bleibt stehen. Das Ergebnis sieht nun wie folgt aus.

Dealer: K + 9 = 19 Punkte

Spieler-Hand Nr. 1: 7 + A = 18 Punkte

Spieler-Hand Nr. 2: 7 + 5 + 8 = 20 Punkte

Ergebnis: Die Hand Nr. 1 des Spielers unterliegt und der Einsatz wird von 50 Euro wird eingezogen. Hand Nr. 2 gewinnt und erhält 50 Euro. Somit gleichen sich Gewinn und Verlust aus.

Beispiel 2:
Der Spieler setzt 20 Euro und erhält dafür eine 7 und eine 5. Der Dealer zeigt einen Buben. (J) Er zieht weiter und bekommt dazu noch eine 8. Der Spieler bleibt bei 20 Punkten stehen und der Dealer ist dran. Dieser zieht eine 5 und hält somit 15 Punkte. Er muss aber weiter ziehen und es folgt eine 6. Macht zusammen 21 Punkte für die Bank, der Spieler verliert.

Hier liegen Sieg und Niederlage dicht beieinander. Da der Dealer bereits 10 Punkte zeigte, war es für den Spieler Pflicht eine weitere Karte zu kaufen. Hätte der Dealer eine 5 gezogen, wäre es zum Gleichstand gekommen und alles darunter hätte seine Niederlage bedeutet.

Beispiel 3:
Einsatz 30 Euro. Der Dealer gibt dem Spieler die Werte 6 und 5, womit er 11 Punkte hält. Er entscheidet sich für ein Doppel und wettet nun 60 Euro. Leider kommt nur eine 2, was 13 Punkte ergibt und es durfte nur eine weitere Karte gezogen werden. Der Dealer startet mit 7 und 4, also auch 11 Punkten. Aufgrund der vielen 10er- und Bildkarten im Deck, hat er gute Chancen, das Überkaufen ist sehr unwahrscheinlich. Doch der Dealer zieht zunächst eine 5 und muss mit 16 Punkten weiter ziehen. Er dealt sich eine 8 und überkauft sich tatsächlich mit 24 Punkten. Der Spieler gewinnt 60 Euro.

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