Roulette Systeme: Eine Einführung

roulette systeme die funktionieren

So wie der Roulettespieler für einen einzelnen Coup verschiedene Setzmöglichkeiten zur Auswahl hat, gibt es natürlich auch verschiedene Setzmöglichkeiten für mehrere Coups in Folge. In der Praxis werden sie Roulette Systeme genannt.

Noch einmal sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es kein Roulette System geben kann, das einen Gewinn garantiert. Die bloße Existenz der Casinos bestätigt dies! Immer wenn Sie es mit irgendwelchen Roulettesystemen zu tun haben, sollten Sie sich diesen Satz ins Gedächtnis rufen: In jedem System spiegeln sich die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Chancen wider. Bei den Berechnungen zu den einzelnen Systemen wird Ihnen die Bedeutung dieses Satzes noch klarer werden.

Die verschiedenen Roulette System Typen

Das Spiel auf Favoriten: Mit dem Gesetz der Unendlichkeit der Permanenz erlangen sie die Grundkenntnis, die auch für Systemspiele gilt: Es hat überhaupt keinen Sinn, das Spiel von vorher gefallenen Zahlen abhängig zu machen. Es gibt Systeme, die auf sogenannten Signalcoups aufbauen – damit ist ein bestimmter Coup gemeint, der den Spieler quasi zum Setzen auffordert. Zu diesem Roulette System gehört auch das Spiel auf Favoriten, bei dem der Spieler die Zahl ermitteln soll, die als erstes viermal gefallen ist. Auf diese soll er dann setzen, da es angeblich wahrscheinlicher ist, dass diese Zahl auch das fünfte Mal erscheint, bevor andere Zahlen fünfmal erscheinen. Bedenken Sie jedoch: Jedes zufällige Ereignis ist unabhängig. Woher soll die Kugel wissen, welche Zahl bereits viermal gefallen ist?

Das Fiktivspiel:

Auch das Fiktivspiel gehört in die Kategorie dieser Systemtypen. Hier wird ein Satz nicht wirklich ausgeführt, vielmehr denkt sich der Spieler seinen Satz nur und wartet das Ergebnis ab. Einige Anwender des Fiktivspiels freuen sich geradezu auf eine fiktive Niederlage, da sie diese dann als Auslöser für das reale Spiel benutzen. Sie hoffen damit den üblichen Schwankungen zwischen gewinn- und verlustbringendem Abend zu entgehen, denen ein anderer Spieler unterliegt. Denken Sie einmal über diese Ausgangsposition nach. Kommen Sie zu dem Ergebnis, dass diese Spieler letztendlich ein Spiel auf den Ausgleich durchführen? Glückwunsch: Sie haben das Gesetz des Ausgleichs verstanden! Fiktivspiele eignen sich höchstens zur eigenen Unterhaltung, wenn man ohne finanziellen Einsatz sehen möchte, ob man einen Abend mit Gewinn oder Verlust abgeschlossen hätte. Einen weiteren Nutzen haben sie nicht.

Die Setztechnik:

Der Spieler kann entweder starr setzen, das heißt immer auf dieselbe Chance, oder mit der Bank bzw. gegen die Bank. Bei einem Spiel mit der Bank setzt er immer auf die zuletzt gefallene Chance. Bei einem Spiel gegen die Bank setzt er auf die Gegenchance. Spieler, die glauben, dass es mehr Serien geben wird, spielen lieber mit der Bank.
Anhänger der Intermittenzen dagegen bevorzugen das Spiel gegen die Bank.

Bei den Roulette Systemen, die wir hier noch genauer untersuchen werden, werden Sie feststellen, dass ein großer Teil der Spiele nur auf den einfachen Chancen stattfindet. Das liegt daran, dass diese Chancen mehrere Vorteile haben. Zum einen muss man kein Trinkgeld geben, zum anderen ist hier die Banküberlegenheit durch die Null nur halb so groß wie auf anderen Chancen. Außerdem ermöglichen die entsprechenden Felder auf dem Tableau durch ihre Größe und Lage ein bequemes Setzen.

Im Wesentlichen lassen sich die einzelnen Roulette Systeme in zwei große Gruppen gliedern, je nachdem, ob der Einsatz stets gleich bleibt (Masse egale) oder erhöht wird (Progression).

Masse égale:

Es gibt Roulette Systeme, in denen jeder Satz dieselbe Höhe hat. Diese Spielweise wird Masse egale genannt. Der Spieler hofft also auf einen Ecart, mit dem seine bespielte Chance häufiger erscheint als die Gegenchance bzw. Gegenchancen. Ein Masse-egale-Spiel lohnt sich eigentlich nur auf den hohen Chancen. Auf den einfachen Chancen würde ein kurzfristiger Ecart keine entscheidenden Gewinne bringen.

Progression:

Wählt ein Spieler nicht den gleichbleibenden Einsatz, sondern erhöht er ihn abhängig davon, ob er zuvor verloren oder gewonnen hat, so spricht man von einer Progression. Dabei unterscheidet man zwischen der Satzerhöhung nach einem Verlust (Martingale) und nach einem Gewinn (Paroli). Bei der Martingale versucht der Spieler, einen erlittenen Verlust in einem der nächsten Coups zumindest teilweise zu kompensieren, beim Paroli-Spiel nimmt er einen Gewinn zum Anlass, den Einsatz zu erhöhen und der Bank damit Paroli zu bieten. Diese Spielweise eignet sich für die einfachen Chancen besonders gut, da man einen Gewinn als Einsatz für den nächsten Coup nur liegen lassen muss.

Progressionen können flach oder steil angelegt werden. Auf den niedrigen, insbesondere den einfachen Chancen kann eine flache Progression einen vorher erlittenen Verlust nicht in voller Höhe ausgleichen, dafür kann ein längerer Minus-ecart überwunden werden, ohne dass ein Totalverlust, ein sogenannter Platzer eintritt. Eine steile Progression ist meist so angelegt, dass ein bereits vorhandener Verlust in voller Höhe ausgeglichen wird. Eine Minusstrecke führt aber schneller zum Platzer. Auf den hohen Chancen kann man, bedingt durch den höheren Gewinn, auch mit einer flachen Progression einen vollen Ausgleich des Verlustes erreichen.

Auf den folgenden Seiten werden diese Spielweisen noch etwas eingehender vorgestellt – einschließlich der Konsequenzen, die sie für das Spiel haben können.

Über Roulette Systeme die (nicht) funktionieren

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